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Zu meiner Person
Wie alles begann
Aufgewachsen bin ich
auf einem Bauernhof im oberen Baselbiet. Meine Eltern lehrten mich schon in frühster
Kindheit, die Natur zu lieben, zu schätzen und auch zu nutzen. Mein Interesse gehört
seit je her der Botanik, im Besonderen den Rosen, mit denen ich mich seit zirka
20 Jahren intensiv befasse. Seit 18 Jahren pflege ich einen ca. 600 m2 grossen
Garten, in dem nebst
Stauden unzählige Historische Rosen sowie einmalblühende Ramblerrosen gedeihen.
Die Idee, meinen Garten zu öffnen
Seit Jahren bin ich in
folgenden Vereinen und Gesellschaften aktiv tätig: Gesellschaft Schweizerischer
Rosenfreunde, Schweizerische Gesellschaft für Gartenkultur, Gartenbauverein
Sissach und Umgebung sowie im Natur- und Vogelschutzverein Zunzgen. Gerade die
beiden erst aufgeführten Gesellschaften motivieren ihre Mitglieder, ihre Gärten
in Form eines <Tag der offenen Gartentür> anderen Mitgliedern und
eventuell der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Auch ich nutze diese
Gelegenheit, um andere Gärten zu besuchen, mich mit Gleichgesinnten zu unterhalten
und mich dabei neu zu inspirieren. Zudem habe ich von diversen Reisen nach England, Schottland,
Italien, den Iran und anderen Hochburgen der Gartenkultur viele Ideen mit nach Hause
gebracht.
Die Lust, mit Rosen zu kochen
Seit alters her ist
die Rose in der mitteleuropäischen Küche vertreten. Man denke hier nicht nur
an Marzipan, das aus Mandeln und Rosenwasser hergestellt wurde, sondern z.B.
auch an das Bündner Birnbrot. Intensiv mit der
Rosenküche befasse ich mich seit etwa 10 Jahren. In meiner Küche wird die Rose nicht nur im Gebäck verwendet. Auch
Desserts, Drinks, Salaten, Fleisch- und Fischgerichten sowie Beilagen verleiht
sie ein besonderes Aroma. Da es verschiedene Rosenklassen (Arten) gibt, die
verschiedenste Rosendüfte in sich bergen, versuche ich, die passende
Rosenduftkomposition zu den jeweiligen Grundprodukten zu finden. Auch stelle ich
Konfitüren, Gelees, Sirups, Essig u.s.w. selber her, die ich in meinem Geschäft verkaufe. Die Rosen, die ich für
meine Produkte und Gerichte verwende, stammen aus dem eigenen Garten, den ich
biologisch pflege. Die noch dazu verwendeten Rosenwässer und –öle sowie
weitere Produkte, alle aus biologischem Anbau, beziehe
ich direkt aus dem Iran.
Mir ist es
sehr wichtig, dass die Rosenküche nicht alltäglich wird. Sie soll besonderen
Anlässen vorbehalten bleiben und sei dies nur, um sich an einem kalten Wintermorgen die
Vorfreude auf den kommenden Rosensommer genussvoll mit einem Löffel Rosengelee
auf dem Butterbrot zu versüssen. Seit 8 Jahren habe ich ein kleines Atelier,
wo Sie viele Produkte rund um die Rose, ausgewählte Wohn- und Gartenaccessoires
sowie Stoffe finden, zum Teil aus eigener
Werkstatt.
An drei Nachmittagen pro Woche sind das Atelier und der Garten geöffnet. Einmal
im Jahr, Anfang Juni, öffne ich meinen Garten im Rahmen einer Ausstellung.
Die Lust, zu
schreiben
Dies
ist durch einen puren Zufall entstanden, denn eigentlich war "gartenfreunde.ch" auf der Suche nach einer seltenen Rosensorte. Eins ums andere ergab
sich, und so schreibe ich seit einigen Jahren nicht nur für die vorab erwähnte
Seite, sondern auch für diverse Printmedien wie beispielsweise das "Haus Club
Magazin".
Es freut mich immer
wieder, interessante Menschen kennenzulernen, mich mit ihnen
auszutauschen und
ein Stück Gartenglück zu teilen.
Ihre Brigitte Buser

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